Durchhaltevermögen

Man setzt sich Ziele, man macht Pläne irgendwann fallen sie aber doch in sich zusammen. Sei es früher oder später. Aber muss es denn so sein?

Letzte Woche habe ich über einige Ziele für mich selbst geschrieben und mir Pläne gemacht, wie meine Woche aussehen soll. Da habe ich mir recht strikte Tage gesetzt und gemeint, Montage sind nur für administrative Arbeiten, Dienstag NUR für Design und so ging es weiter. Ihr könnt das ja selber mal nachlesen.

Die letzte Woche

Die letzte Woche lief nicht so wie geplant – das sollte von Anfang an gesagt sein.

Woran das genau lag und ob das nicht sogar so sein sollte, möchte ich in diesem Abschnitt mit euch besprechen.
Denn: kann man seine Woche fest vorplanen und erwarten, dass nichts dazwischen kommt? Eure Gedanken dazu interessieren mich brennend und ich würde mich über Beiträge im “#chat” in Discord freuen.

Ich fange mal damit an, zu erzählen, wie meine Woche lief:
Der Montag begann genau richtig – ich habe mich um alles Administrative gekümmert. Ich habe den Discord erweitert und eine Rollenverteilung hinzugefügt, habe mehrere Leute für den Podcast angeschrieben, habe Thumbnails und Beschreibungen für die YouTube Videos von TURN TWO eingefügt und den Rest der Woche geplant. Außerdem habe ich ein kleines Minigame, auf Brokkolis Wunsch, in Discord eingebaut, welches gerade auch rege Nutzung findet! Dazu kam natürlich noch das Mitmachen in Vorlesungen und ein bisschen Uni-Hausarbeit.
Alles in allem: genau wie geplant.

Dienstag fing es dann an zu bröckeln. Ja, schon am Dienstag!
Ich hatte recht viel mit der Uni zu tun (excuses, excuses, excuses) und kam deswegen nicht zur Ausführung des “Designtages” – oder so habe ich mir das eingeredet. Als dann noch Rumble, dessen Editor ich schließlich bin, ein dringendes Video hatte, habe ich alles über den Haufen geworfen und an diesem Tag NICHTS designt. Meine größte Verfehlung in dieser Woche. Der Witz dabei: ich hätte genug Zeit gehabt, habe aber die Pausen eher zum Zocken genutzt anstatt einfach mit den Designs anzufangen.
An dieser Stelle möchte ich aber nicht zu viel verlangen, denn solche Pläne zu implementieren funktioniert nicht immer beim ersten Mal. Gerade wenn Demotivation oder andere Umstände reingrätschen, kann man nicht immer verhindern, dass Pläne auf der Strecke bleiben – wichtig ist, dass man sich abklopft und weitermacht.

Der Rest der Woche lief noch okay; Mittwoch war voll und ganz der Uni und Arbeit gewidmet. Gut, Donnerstag und Freitag habe ich nicht so viel aufgenommen, wie ich mir gewünscht hätte, aber das geht halt auch nicht vor, wenn es noch wichtigere Sachen zu erledigen gibt. Das war also in Ordnung.

Sich Dinge angewöhnen

Es ergibt ja auch Sinn. Man braucht ein wenig Übung, um sich solche Regeln zu setzen und sich auch daran zu halten. Also auf in eine neue Woche mit den gleichen Zielen und Plänen.

Was ich damit sagen will: beim ersten Rückschritt, egal wie früh der kommt, sollte man nicht sofort aufgeben, sondern weitermachen und sich neu motivieren. Änderung kommt ja nicht von irgendwo, sondern vom eigenen Selbst.

Aber man muss auch immer Raum für die Selbstkritik lassen – nicht zu sagen “Ach, egal”, sondern zu sagen “Das ist ja heute nicht so gut gelaufen” ist ein größerer Schritt als viele realisieren; erst recht, wenn das auch wirklich so gemeint ist.
Außerdem sollte man im Kopf behalten, dass das Leben immer unterschiedliche Wege nimmt und ob es jetzt durch Freunde oder Familie oder was ganz Anderes ist: es kann immer etwas dazwischen kommen. Seid also weniger streng mit euch, seht Fehler ein und macht es in Zukunft besser.
Denn Fehler sind nur problematisch, wenn man daraus nicht lernt.

Mal ein anderes Thema

Ich verbringe in letzter Zeit viele Stunden, die ich frei habe, in Escape from Tarkov. Für mich hat es den richtigen Mix aus MMO Feeling (Farming, Quests, Ausbau), Battle Royale Gefühle im Raid und PvE/Koop Elemente mit anderen Spielern zusammen. Eine gefährliche Mischung, da meine anderen (Gaming-)Projekte dadurch auf der Strecke bleiben. Das finde ich aber sehr, sehr schade! Denn gerade Spiele wie The Witcher 3 oder auch Assassin’s Creed Origins und später Odyssey stehen auf meiner Liste ganz oben und wollen auch gespielt werden.
Sicher legt sich mein Spaß in Tarkov auch wieder und schon können andere Titel genossen werden, aber im Optimalfall möchte ich da eine Balance finden und mich nicht immer extrem in ein Spiel einschießen und 20 weitere “mal so eben” anspielen.

Haltet ihr euch aktiv an einen “Gameplan” für eure Bibliothek? Oder geht das eher nach Gefühl? Bin ich da einfach so sprunghaft oder kann ich mich “umlernen”?

Danke

Fürs Lesen! Danke euch, dass ihr hier Interesse reinsteckt und Lust habt. Wenn ihr wollt, könnt ihr gerne den Newsletter (unten) abonnieren, um diese Blogposts auch ins Postfach zu bekommen!

Habt eine schöne Woche und haltet es einfach!

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